Resignation oder Gelassenheit

Weltuntergang, Finanzkrise, Verfassungslosigkeit – alles nichts Neues mehr. Politik, Kriegstreiberei, Klimaschutz, Arbeitslosigkeit, Resignation zur Weihnachtszeit- was soll’s.
Kompensation durch Konsum, Alkohol, Gewalt, Drogen sind allgegenwärtig und der rieselnde Schnee macht die Strassen glatt. Wir rutschen in die Hölle, sind das Krebsgeschwür der Erde und kapieren NICHTs. Erleuchtung, Erwachen, Spirituelle Einsichten sind fern und Gelassenheit ist möglicherweise das Einzige was bleibt.
Doch wie geht Gelassenheit. Nichtanhaften, nichtablehnen, so sein lassen, akzeptieren, hinnehmen? Viele Worte um einen Gefühlszustand der Priesterlichen Königsklasse. Urvertrauen, Karma, Darma, Schicksal, Hoffnung, Glaube, Liebe, Hoffnung erschaffen die Dimensionen der Verwirrung und wir sind mitten drin und voll dabei.

Passion oder Teufelskreis

Leidenschaft, Hingabe, Berufung, Passion….

Der moderne Mensch:
Alles läuft fast von allein, man ist im Flow und die Arbeit macht Spass. Das innere Feuer brennt. Nur wer seinen Traum lebt, eine Muse hat, und genau weiß wofür sein Herz schlägt, kann glücklich sein und fühlt sich berufen. Arbeit muss Spass machen.

Wofür sind wir berufen, und ist jeder einzelne berufen? Was ist Berufung??
Was ist Leidenschaft? ….das was Leiden schafft?
Wie können wir es schaffen uns ganz hinzugeben ohne zu verbrennen?
Brauchen wir das ganz große Kino? Brauchen wir Gefühle im Beruf?
Sind nicht cooles Überlegen, analytisches Taktierendes und strategisches Vorgehen die gefragteren Kompetenzen?

Sind die grössten Leidenschaften des Menschen nicht auch immer die großen Gefühle: seine Liebe, Wut, Angst, Trauer, Scham, Freude, Lust?

Haben wir verlernt zu fühlen? Sind wir gefangen in einem Teufelskreis?
Brauchen wir Burnout?

Ihr Peasymaker