Herzlich Willkommen – Ein Integrationsproblem

Flüchtlinge fliehen vor Zertstörung, Tod und Krieg.
Sie verlassen aus Angst ihre Heimat,sind vielleicht traumatisiert, leiden auf der Flucht Not, und nehmen in Lagern und Übergangslösungen unsägliche Zustände für sich und ihre Familien in Kau, und brauchen unsere Unterstützung um zu überleben.
Statt konstanter Hilfsbereitschaft und nachhaltige Unterstützung schlägt ihnen nicht selten Angst, Verunsicherung und Hass entgegen. Grenzen werden errichtet, Häuser brennen, Parolen werden geschrien- die Deutschen Minderheiten fühlen sich von Politik und Gesellschaft verraten, und nicht wertgeschätz und schüren nun aus Enttäuschung und Frustration heraus Hass und Unmut. Nur so können sie die eigene Demütigung, Ausgrenzung, Abwertung, Mickrigkeit kompensieren und sich aufwerten.

Der „Sozialstaat“ stigmatisiert seit Jahren die Harz IV Empfänger, demütigt diese Ausgegrenzten mit 1 Eurojobs, und gängelt die nicht ins Arbeitsleben (schlecht) integrierte Minderheiten mit Zwangsmassnahmen, Leistungsabbau und monitären Sanktionen?
Gleichzeitig schliessen Jugendhäuser, Freizeitvereine und Theater.
Unterbezahlung erschafft Unsicherheit, Erziehungsnotstände Job- und Lehrermangel.
Während Bäckereien, Fleischerhandwerk und Kleinbetriebe in die Knie gehen, boomen Rüstungsindustrie und Waffenexporte und Politiker, Gr0ßkonzerne und Banken erhöhen sich weiterhin Renditen und Diäten.

Wer hat hier wen gedemütigt und gekränkt?
Der Flüchtling den Harz IV Empfänger? Wohl kaum.

Ihr Peasymaker