Krankenversicherung – nein danke, wir versichern keine Kranke! Vom Geld machen auf Kosten Gesunder und Erkrankter

Die Bezeichnung Krankenkasse ist bei einigen Versicherungen neu zu definieren. das Wort Gesundheitskasse scheint es besser zu treffen, wobei auch hier die Bedeutung anders angewandt wird als vermutet.

Doch beginnen wir mal ganz von vorn, bei Adam und Eva.
Nach ihrer Erschaffung durch Gott, der Verführung mit dem Apfel und mehreren Reinkarnationen schreiben wir das Jahr 2012. Adam ist erwachsen geworden, die Kinderkrankheiten liegen hinter ihm. Er fährt Auto, ist selbständig, verdient Geld, sogt für sich und seine Familie, und zahlt viele, viele Versicherungen. AutoHaftpflicht, Rechtschutz, Hausrat, Berufshaftpflicht und (natürlich) ist er krankenversichert.
Die Idee hinter dem Versicherungsprinzip ist der Solidargedanke: Viele Adam und Evas nutzen dieses Prinzip, leisten monatlich ihre Beiträge, die Versicherung verwaltet diese und für den Fall eines Schadenfalls übernimmt die Versicherung die Kosten, ganz oder teilweise, wie vereinbart. In manchen Bereichen sind Versicherungen gesetzlich vorgeschrieben (Autohaftpflicht, Krankenversicherung, Pflege) und manche sind noch freiwillig (Berufsunfähigkeit, Rente, Hausrat).

Bei Krankenkassen gibt es private und gesetzliche Versicherungen und dank der Sozialversicherungspflicht
ist Adam versichert, entweder freiwillig in einer Privaten, oder pflichtversichert in einer gesetzlichen Krankenkasse.

Als selbständiger Unternehmer nutzt Adam die Gelegenheit und wechselt in eine private Krankenversicherung, die AXA. Er will Kosten reduzieren, gesund bleiben, und das Solidarprinzip der Freiwilligen stützen. Vor dem Wechseln muss er seine bisherig Pflichtversicherung rechtzeitig kündigen und bei der Auserwählten privaten Krankenversicherung einen Antrag stellen. Dann muss er Angaben über Vorerkrankungen machen, und weil ihm ausser Schnupfen und den üblichen stressbedingten jährlichen Grippeausfall (Untersuchungen ohne Befund)nichts einfallen will, gelingt der Wechsel. Nun ist er ein Privatversicherter Mensch. So weit so gut.

Eines morgens fühlt er sich nicht recht wohl, nach einem Monat geht er zum Arzt und nach drei Monaten flattern die Befunde und Rechnungen ins Haus. Aha, so viel kostet ein Ärztbesuch, diese Untersuchung, das Labor, etc. Oho, diese Diagnose wurde gestellt, und da kann ich was machen, hier muss ich gegensteuern und dort ist alles ok. Er bezahlt die Rechnungen, reicht die Duplikate, zwecks Kostenerstattung ein und ist irgendwie froh, dass er nun weiss was er für seine Gesundwerdung tun kann.

Drei Wochen später, die Kosten sind noch nicht erstattet ruft er an. Die Belege sind nie angekommen, die Post hat wohl die Zustellung verhindert. Er faxt die Belegkopien und die Rechnung wird dann bezahlt, allerdings nur zur Hälfte. Die Vertragsklausel der Hausarztvorrangigkeit wurde nicht beachtet und kostet 50%, schreibt die AXA. Adam hat einen Überweisungsschein und faxt ihn nachträglich zu, die Kosten werden fast vollständig übernommen.
Zwei Wochen später trifft Post der AXA ein. Schweigepflichtsentbindung für Hausarzt, Spezialarzt und vorhergehe Krankenkasse müssen unterschrieben werden um den Datenschutz zu waren?

Vermutetes Ziel der Veranstaltung ist die Suche nach Gründen, um den erkrankten Versicherten (der Geld kostet) schnell aus der Kasse zu entfernen, und tatsächlich tritt die Versicherung nach einem weiteren Monat vom Vertrag zurück. Adam ist auf dem Weg der Gesundung, allerdings ohne Versicherungsschutz. Was nun?

Anrufen, nachfragen, neue Angebote einholen, Widerspruch einlegen?
Wie es weiter geht ist ungewiss, nur eins steht fest: er will auf jeden Fall gesund bleiben. Aber das war sowieso sein Ziel.

Siehe auch Artikel „Die Solidargemeinschaft- Eine echte Alternative zur KV“
Die neuen Unisextarife sind eine Schande.

Ihr Peasymaker

Jenaer Polizei ist voll auf Droge

Probt die Polizei den Ausnahmezustand? Was sind die wahren Motive? Wenn Erfahrungswerte keine Vorurteile mehr sind, Dunkelziffern heller werden und Bürgerechte dunkler? In Jena hat die Polizei nur Drogen in Kopp, Jugendliche werden diskriminiert, kriminalisiert und vorsorglich geheilt. Es lohnt sich genauer hinzuschauen wenn Verhältnismäßigkeit neu definiert wird.

PS: herzlichen dank für Zuarbeit und Recherche

Ihr Peasymaker

liebe redaktion…

…leider konnte ich im portal bisher noch keine korrelierende reaktion oder irgendeinen anderen hinweis auf die am 15.6.12 wortlautgleich in otz und tlz veröffentlichten verlautbarungen der Jenaer Polizeisprecherin Steffi Kopp zur gar nicht mehr so neuerlichen vorgehensweise der städtischen polizei bezüglich vorwiegend nächtlicher kontrollen von „passanten“ finden ().

bezüglich der hier dargebotenen abschreckungsdoktrin stellt sich für mich zwang-s-läufig die lehrfrage nach zielgerichter aufklärung.
falls es allen ernstes und tatsächlich um die erhellung von dunkelziffern gehen sollte, entsteht in meiner gelebten erfahrungswelt viel eher noch die ernsthafte nachfrage nach der aufklärungsrate unserer städtischen polizeibeamten bezüglich der dunkelziffern im bereich legaler, alkohlbedingter ordnungswidrigkeiten und straftaten – wenn denn die präventive abschreckung vor drogeninduziertem kriminellen verhalten vorrangig jugendlicher mitbürger wirklich das effektive ziel sein sollte.

bezüglich der vorgeblich zu erhellenden drogenstatistik unserer stadt ist der erwähnte umstand ausbleibender anzeigen durch die bürger für mich eher nicht anlass zur klage, sondern ich halte – ganz gegensätzlich dazu – den hierbei zur schau gestellten „law-and-order“-aktionismus mit billigender inkaufnahme executiv selbstbegründender grundrechtseinschränkung für vordringlich entmündigend!

sachdienliche hinweise zur zielführenderen auseinandersetzung mit der tatsächlichen rechtspraxis in der diesbezüglichen strafverfolgung bei polizeilich-selbstgefälligen „Aufklärungsleistungen“ bieten u.a. das max-planck-institut für ausländisches und internationales straftrecht mit der untersuchung über „Die Anwendung des § 31 a BtMG und anderer Opportunitätsvorschriften auf Drogenkonsumentendelikte“ in deutschland sowie die höchstrichterliche stellungnahme des bhg (BVerfG NJW 94, 1577=“cannabisurteil“ von 1994), die ausführt, dass „…(Strafverfolgung) im allgemeinen nur zulässig ist, wenn der Schutz anderer oder der Allgemeinheit dies unter Berücksichtigung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes erfordert. Nach diesem Grundsatz muß ein grundrechtseinschränkendes Gesetz geeignet und erforderlich sein, um den erstrebten Zweck zu erreichen. Ein Gesetz ist geeignet, wenn mit seiner Hilfe der erstrebte Erfolg gefördert werden kann; es ist erforderlich, wenn der Gesetzgeber nicht ein anderes, gleich wirksames, aber das Grundrecht nicht oder weniger stark einschränkendes Mittel hätte wählen können.“

insofern wird die (erst jetzt öffentlich eingestandene!) „abschreckende“ maßgabe der jenaer polizei, straftätlich unbescholtene konsumenten und besitzer geringer Mengen quasi „beleuchten“ und kriminalisieren zu „müssen“ (weil ja keiner anzeige erstattet), weder höchstrichterlichen grundrechtsabwägungen, noch der tatsächlichen staatsanwaltlichen strafwürdigkeitspraxis gerecht – sondern produziert lediglich statistische „dunkelziffern“ zur „erhellung“ der eigenen daseinsberechtigung, die kein mensch braucht: kein bürger, kein staatsanwalt und letztlich erst recht kein richter!

mfg t.n.
Jena

ps: darf gerne auch genau so (co-)veröffentlicht werden 😉

CISPA … und die Entmachtung geht weiter, Datenschutz ade?

Liebe Freundinnen und Freunde,

Gerade versuchen mehr als 100 Abgeordnete des US-Kongress, heimlich ein Gesetz zu verabschieden, das ihnen erlauben würde, jeden Internetnutzer ohne richterliche Anordnung auszuspionieren. CISPA ist der dritte Versuch, die weltweite Internet-Freiheit anzugreifen. Unsere riesige Welle des Protests half, SOPA und PIPA aufzuhalten; retten wir das Internet jetzt noch einmal:

Jetzt gerade versucht der US-Kongress heimlich ein neues Gesetz zu verabschieden, das das Ausspionieren des gesamten Netzes erlauben würde — und sie hoffen, dass die Welt es nicht merkt! Wir haben schon einmal geholfen, ihre Netz-Attacke zu vereiteln, tun wir’s nochmal.

Mehr als 100 Kongressabgeordnete unterstützen einen Gesetzesentwurf (CISPA), der Unternehmen und der US-Regierung das Recht geben würde, jeden von uns so lange sie wollen und ohne richterliche Anordnung auszuspionieren. Zum dritten Mal versucht der US-Kongress, unsere Internet-Freiheit anzugreifen. Doch wir halfen, SOPA und PIPA zu stoppen — und jetzt können wir dieses neue Schnüffelgesetz im Keim ersticken.

Unsere weltweite Welle des Protests spielte eine wichtige Rolle beim Schutz des Internets vor Regierungen, die gern alles, was wir online tun, überwachen und kontrollieren würden. Gemeinsam können wir dieses Gesetz für immer begraben. Unterzeichnen Sie die Petition und leiten Sie die Email an alle Internetnutzer, die sie kennen, weiter:

http://www.avaaz.org/de/stop_cispa/?vl

Unter dem Cyber Intelligence Sharing and Protection Act (CISPA) haben Firmen, die wir für Internetzugang nutzen, das Recht, Informationen über das, was wir online tun, zu sammeln. Diese dürfen mit der Regierung geteilt werde, ohne, dass wir darüber informiert würden — und eine pauschale Immunitätsklausel schützt sie davor, wegen Bruchs der Privatssphäre oder anderer illegaler Handlungen belangt zu werden. Dies ist ein ungeheuerlicher Angriff auf die Vertraulichkeit, auf die wir alle uns beim Emailen, Skype-chatten, bei Suchen im Internet und vielem mehr verlassen.

Doch wir wissen, dass der US-Kongress die Reaktion der Welt fürchtet. Dies ist nun schon das dritte Mal, dass Abgeordnete es auf unser Internet abgesehen haben und klammheimlich drakonische Gesetz verabschieden wollen. Jedes Mal ändern sich Name und Inhalt des Gesetzes, in der Hoffnung, dass die Bürger keine Notiz nehmen. Organisationen wie die Electronic Frontier Foundation, die für Internet-Freiheit eintreten, haben den Gesetzesvorschlag bereits wegen seiner Beeinträchtigung von grundlegenden Rechten verurteilt. Jetzt ist es an der Zeit, dass wir alle Alarm schlagen.

Unterzeichnen Sie die Petition an den US-Kongress gegen CISPA. Sobald wir 250.000 Unterschriften erreichen, überreichen wir unseren Aufruf an die 100 Abgeordneten, die das Gesetz unterstützen:

http://www.avaaz.org/de/stop_cispa/?vl

Die Internet-Freiheit ist täglich Bedrohungen durch Regierungen auf der ganzen Welt ausgesetzt — doch die USA sind am besten positioniert, die Rechte von Internetnutzern anzugreifen, weil ein Großteil der Infrastruktur des Netzes sich dort befindet. Unsere Bewegung hat ein ums andere Mal bewiesen, dass die weltweite öffentliche Meinung helfen kann, Bedrohungen für unser Internet abzuwenden. Wir können erneut gewinnen.

Voller Hoffnung,

Emma, Rewan, Ricken, Antonia, Lisa, Morgan, Mia, Pascal und das ganze Avaaz-Team

Weitere Informationen:

Sopa kehrt zurück als Cispa: US-Internetrechtler warnen vor der neuen Gesetzesvorlage (NZZ)
http://www.nzz.ch/nachrichten/digital/sopa-pipa-cybersecurity-urheberrechte_1.16291110.html

CISPA: Neues US-Gesetz bedroht Datenschutz im Internet (Der Standard)
http://derstandard.at/1333528332115/SOPA-20-CISPA-Neues-US-Gesetz-bedroht-Datenschutz-im-Internet

Schlimmer als SOPA und PIPA? Aktivisten warnen vor neuem Internetgesetz (Netzwoche)
http://www.netzwoche.ch/de-CH/News/2012/04/05/Aktivisten-warnen-vor-neuem-Internetgesetz.aspx

H.R. 3523: Cyber Intelligence Sharing and Protection Act of 2011
http://www.govtrack.us/congress/bills/112/hr3523

Unterstützen Sie das Avaaz Netzwerk!
Wir finanzieren uns ausschließlich durch Spenden und akzeptieren kein Geld von Regierungen oder Konzernen. Unser engagiertes Online-Team sorgt dafür, dass selbst die kleinsten Beträge effizient eingesetzt werden:

Avaaz.org ist ein weltweites Kampagnennetzwerk mit 14 Millionen Mitgliedern, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. („Avaaz“ bedeutet „Stimme“ oder „Lied“ in vielen Sprachen). Avaaz Mitglieder gibt es in jedem Land dieser Erde; unser Team verteilt sich über 13 Länder und 4 Kontinente und arbeitet in 14 verschiedenen Sprachen. Erfahren Sie hier, etwas über einige der größten Aktionen von Avaaz oder folgen Sie uns auf Facebook oder Twitter.

Heimlich, still und leise….Österliche Schlechtigkeiten

Politiker spannen einen Rettungsschirm nach dem anderen, retten eine Bank nach der anderen und der Bürger bürgt. Schlecker geht pleite, deutsche Frauen gehen stempeln und der Bürger zahlt. Die Osterüberraschung geht vielleicht noch weiter. Eine Heimliche Grundgesetzänderung wird von der Teppichbodenetage eingefädelt. Der Bürger wird entmachtet. Heimlichkeiten, Schlechtigkeiten und
1,2,3 faules Ei. Es lohnt sich genau hinzusehen.

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Ihr Peasymaker

Mut schöpfen gegen Gewalt

Gewaltopfer können Mut schöpfen. Es gibt Unterstützung in Thüringen.
Interventionstellen rufen auf zur sInnbildlichen Handreichung mit Opfern Häuslicher Gewalt.

www.facebook.com/Mutschoepfen

Wo: Weimar, Marktplatz am Neptunbrunnen
wann: am 05.05.2012 ab 14.30 Uhr

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Laura Dekker – Seglerin aus Leidenschaft

Laura Decker (16) die jüngste Weltumseglerin hat wieder festen Boden unter den Füßen.

Top Leistung! Beispielhafter Mut, Herzblut, Durchsetzungskraft und Durchhaltevermögen.

Gratulation, Respekt und Ehrerbietung

vom Peasymaker.

 

Quelle des genialen Fotos: aus  TLZ vom 23.01.12 abfotografiert (Name des Fotografen wird nachgereicht)

 

Offene Gewalt, Ausländerhass, Mord

Quelle: http://www.jenapolis.de/2012/01/the-voice-ruft-zur-kundgebung-und-demonstration-am-18-januar-in-jena-auf/Oury Jalloh – das war Mord!“

Jena. Zahlreiche Demonstrationsteilnehmer_innen, darunter langjährige Aktivisten der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh, von The

Voice Refugee Forum und weitere antirassistische Aktivist_innen wurden dabei zum Teil schwer verletzt.

Mehr als 200 Personen waren nach Dessau gekommen, um an Oury Jalloh aus Sierra Leone zu erinnern, der am 7. Januar 2005 von der Polizei festgenommen wurde und, an Händen und Beinen gefesselt, auf einer Matratze im Dessauer Polizeigewahrsam verbrannte. Weil sie auch nach sieben Jahren der offiziellen Darstellung, dass Oury Jalloh das Feuer selbst ausgelöst habe, keinen Glauben schenken, weil sieben Jahre nach Oury Jallohs grausamem Tod in Zelle Nr. 5 in Dessau noch immer keine Gerechtigkeit in Sicht ist, war auf der Demonstration wie in all den vorigen Jahren zu lesen und zu hören: Oury Jalloh – das war Mord! 

Unwürdige Pressefreiheit und unglaubliche Politik

Unwürdige Treibjagd, fehlende Achtung, mangelnde Ehrlichkeit, zweierlei Maß und gefährdete Pressefreiheit? Moral, Ethik, Macht, Intrigen und (politische) Kontrolle, …

NSU bleibt unentdeckt, Linke werden für viel Geld überwacht und Wulff seine Anwälte und die Medien drehen und wenden es wie Sie wollen. Wer sieht da noch durch?
Die Debatte ist schlammig und scheint genauso so schmutzig wie die Beteiligten Politiker oder die Recherche-Praktiken der Medien. Man mag diese Anrufbeantworter Affäre gut finden oder nicht, der Bild oder Wulff glauben oder Partei ergreifen für Bundespräsidenten, finanzielle Freundschaftsdienste und Diäten: Glaubwürdigkeit, Gerechtigkeit und Transparenz sind etwas anderes. Zivilisation braucht Regeln und Fakten bleiben Fakten: Ist mit Hape Kerkelings Facebook-Wulff-Text-Account-Löschung die Pressefreiheit gefährdet?

Wer mehr über Demokratie nachlesen will:
http://theintelligence.de/index.php/politik/demokratie-demokratisches/3998-ketzerische-gedanken-zur-demokratie.html