Corporate Identity – von der Verführung zum Zwang- rein in die EU-Falle

Corporate Identity- Managementinstrument der Täuschung- Lenkung statt Freiheit-
Eine moderne Art der Manipulation- Das Vortäuschen von Familie! Das Schreckgespenst EU

Gedankenfetzen eines mitdenkenden Angestellten:
„Wir sind was besondres – sei stolz dass du zu uns gehörst (Du gehörst uns!)
Mitarbeiter ist stolz dabei zu sein – deutet auf Firmenlogo – elegante, stilisierte Schriftzüge – er gehört dazu! Geschäft läuft gut: Alle gehören zusammen – eine Familie (emotional)“

Der Mitarbeiter funktioniert und erwirtschaftet Gewinne fürs Unternehmen ( Familie) und für sich.

„Geschäft geht nicht mehr gut: Du passt nicht mehr zu uns. (Wir verkaufen Dich!)
Mitarbeiter ist enttäuscht und wütend – scheißt auf Logo – elegante, stilisierte Schriftzüge – er gehört nicht mehr dazu! Familie zerbrochen – Schock – “
Die Folgen, …Lähmung, Trauma, Sinnkrise, innere Kündigung, Krankheit, Depression, Burnout

“ Mitarbeiter wacht auf, Gleichschaltung der Angestellten hat nur ein Ziel Manipulation. Wenn dass nicht reicht erzwingen die Firmen es von Mitarbeitern. Er war gar kein Familienmitglied – er war „Only A Pawn In Their Games“ (Liedertitel von Bob Dylan)“

Was steckt wirklich hinter der gewünschten Identifikation der Mitarbeiter?
Bei genauerem hinsehen entdecken wir Zwang und Ausbeutung. War es am Anfang noch Verführung, wird schnell Zwang spürbar und am Ende bleibt Verlust, Kränkung und Enttäuschung. Die Mitarbeiterperspektive deckt die Strategien, Taktiken und Kunstgriffe auf: Die reichen von Appellieren und Anreize schaffen (Verführung) bis hin zum bedrohen, bestrafen, bestechen (Zwang). Die Folgen für den einzelnen und die Gesellschaft sind grauenvoll. Respektlosigkeit und Menschenverachtung breiten sich aus. Pessimismus, Angst, Leid, Enttäuschung.

Jedes Ding hat zwei Seiten: Optimismus, Mut, Mitgefühl und Ent-Täuschung sind eine stabilere Basis und gute Chance für einen Selbstbestimmten Neuanfang. Bauen wir eine neue Gesellschaft. Mehr dazu in diesem Film.

Auf die EU bezogen sind die Entmachtungsstrategien bereits eingetütet.

Ihr Peasymaker

„Oury-Jalloh-Bustour 2013“

…hallöle alle miteinander…

…sicher habt ihr vielleicht schon vom ende des 2. „prozesses“ im fall oury jalloh am magdeburger landgericht gehört?!…
…wir von VOICE und BREAK ISOLATION haben einen bus bestellt, der am 7. januar 2013 (=8. todestag!) nach dessau zur trauer-erinnerungs-protestdemo fahren wird…
…anmeldungen sind unter daswarmord@riseup.net möglich-erwünscht-nötig…aktuell sind noch ca. 35 plätze frei…
…neben einem unkostenbeitrag von jenen, die es leisten können (10€) sind wie immer auch spenden dringlich willkommen, da wir gerne auch asylsuchenden die möglichkeit einräumen wollen, an dieser aktion teilzunehmen (Förderverein The VOICE e.V.; Kontonummer 127829; BLZ: 260 500 01; BAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29; BIC: NOLADE21GOE – stichwort/verwendungszweck: „Oury-Jalloh-Bustour2013“)…

…diesbezüglich bitte weiterleiten und veröffentlichen…und möglichst auch um spenden werben…

…unser link: Einladung zum Gedenken am 7.1.2013 anlässlich des 8. Todestages von Oury Jalloh…

…weitere infos unter:
…initiative oury jalloh: BREAK THE SILENCE…
…pressestimmen: junge welt (Verteidigung sieht Opfer als Täter) and taz (Alte Zweifel, neue Irritationen)…
…liga für menschnerechte: Der polizeigemachte Tod Oury Jallohs bleibt unaufgeklärt…

…danke für’s interesse, die weiterleitung, die spenden und eure teilnahme am 7.1.13…
…tominator of VOICE…
____________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Einladung zum Gedenken am 7.1.2013 anlässlich des 8. Todestages von Oury Jalloh

Jena, 20.12.2012
Ein Bus von Jena nach Dessau
Was bisher geschah

7.1.2005 – Dessau
Ein Mensch verbrennt in einer polizeilichen Gewahrsamszelle auf einer feuerfesten Matratze an allen vier Extremitäten fixiert. Die Staatsanwaltschaft Dessau postuliert umgehend eine Hypothese, nach der Oury Jalloh aus Sierra Leone die feuerfeste Unterlage mit einem – bei der vorschriftlichen Leibesvisitation mutmaßlich „übersehenen“ – Feuerzeug selbst entzündet haben soll und die verantwortlichen Polizeibeamten nur nicht schnell genug hätten reagieren können.
2005-2013 – Dessau, Stendal, Halle/Saale, Naumburg, Magdeburg
8 Jahre systematischer Vertuschung und Manipulation beweisrelevanter Dokumentationen durch alle beteiligten exekutiven und Strafverfolgungsbehörden sowie der judikativen Institutionen des Landes Sachsen-Anhalt (Polizei, Kriminalpolizei, Staatsanwaltschaft, Gerichtsmedizin, Landeskriminal­amt, Innenministerium, Landgerichte in Dessau und Magdeburg).
Auch der Prozess am Magdeburger Landgericht hat gezeigt, dass die vom BGH schon im vorangegangenen Prozess am Landgericht Dessau kritisierten Unzulänglichkeiten vor anhaltinischen Gerichten keine angemessene (Auf)Klärung bzw. Würdigung finden werden.
Die zuständige 1. Große Strafkammer des Landgerichts in Magdeburg unter Vorsitz von Richterin Claudia Methling und auch Oberstaatsanwalt Christian Preissner als Klageführer haben es in den 23 Monaten ihrer Verfahrensführung tunlichst vermieden, den seitens des BGH eingeforderten Mindestanforderungen an das Revisionsverfahren auch nur annähernd gerecht zu werden– eine objektivierende Vervollständigung der Beweisaufnahme wurde nachhaltig verhindert, eine umfängliche Benennung und Würdigung der offensichtlich stattgehabten, pflichtverletzenden Verantwortlichkeiten wurde zu keiner Zeit angestrebt und der explizit zuerkannte Anspruch der Hinterbliebenen auf ein rechtsstaatliches Verfahren wurde erneut boykottiert!
Im Verlauf dieses Prozesses stellte sich heraus, dass das (nachträglich!) „asservierte“ Feuerzeug weder DNA-Spuren Oury Jallohs noch Faseranhaftungen seiner Kleidung oder aber der feuerfesten Matratze aufwies und damit – bei aller Beharrlichkeit im Bestehen auf der abstrusen Hypothese von der Selbstentzündung Oury Jallohs – gar nicht das mutmaßliche „Tatwerkzeug“ gewesen sein kann. Die richterliche Kammer zeigte sich hiervon jedoch vollständig unbeeindruckt und wollte (bewusst?!) nicht der höchstrichterlichen Revisionsvorgabe nach nachvollziehbarer Ermittlung der Brandentwicklung entsprechen, da sie Beweisanträge der Nebenklage zur gutachterlichen Untersuchung ggf. alternativer Brandentstehung und – mit Blick auf das Brandergebnis – möglicher Verwendung von Brandbeschleunigern immer wieder strikt zurückgewiesen hat.
„Man braucht keine Verschwörungstheorien um festzustellen, dass etwas nicht stimmt.“, führte Nebenklagevertreterin Gabriele Heinecke in ihrem Plädoyer aus. Wieso gibt Oberstaatsanwalt Preissner vor, ein Vorprüfungsverfahren eingeleitet zu haben, obwohl er in seinem Plädoyer davon sprach, nach wie vor keine Anhaltspunkte für Mord zu sehen?
Als Anwalt des Vaters von Oury Jalloh trägt Philipp Napp in seinem Plädoyer die wichtigsten Fragen zusammen, die sich in den letzten Monaten prozessual aus der Indizienlage ergeben haben:
– Woher kommt das Feuerzeug?
Es ist keine DNA von Oury Jalloh, keine Stoff- und Faserreste seiner Kleidung oder der Matratze, auf der er lag, am Feuerzeugrest nachweisbar.
– Was hat es mit dem undokumentierten Aufenthalt der Polizisten Hans-Ulrich März und Udo Scheibe in der Zelle 5 auf sich, in welcher Oury Jalloh von denselben Beamten einige Stunden zuvor an Händen und Füssen gefesselt worden war?
Ein Kollege hatte die beiden dort eine halbe Stunde vor Brandausbruch angetroffen. Was haben die beiden bei Oury Jalloh gemacht?
– Warum sind zentrale Beweismittel verschwunden?
Verschwunden sind unter anderem: die rechte Handfessel, ein 8 cm langes Stoffstück (das unter dem Kopf von Oury Jalloh gefunden wurde), das entscheidende Videomaterial der Tatortgruppe, das Fahrtenbuch von März und Scheibe (der entsprechende Journaleintrag wurde auf mysteriöse Weise gelöscht), ein Gesprächsvermerk (in welchem es um das öffentlich bekannte, rassistische Vorgehen der Dessauer Polizei ging).
– Wie ist die Auffindesituation von Oury Jalloh zu erklären?
Abgebrannte Matratzenecken, Amputation der Finger der linken Hand, Stoffreste unter Oury Jallohs Hinterkopf, unbekleidete Brust, vor Gericht vorgeführte Hosenreste passen nicht zu den Verbrennungen seines Gesäßes.
– Warum wurde bei einem derart wichtigen Ereignis am Tatort kein Photonendetektor eingesetzt?
– Wie ist die Abwesenheit von Noradrenalin erklärbar?
Die Kammer geht darüber hinweg, dass Oury Jalloh bewusstlos gewesen sein muss. Noradrenalin entsteht bei Stress und ist innerhalb von 10-30 Sekunden im Urin nachweisbar.
– Hat der Dienstgruppenleiter Andreas Schubert Oury Jalloh am 7. Januar 2005 lebend gesehen?
Schubert bestreitet dies, obwohl mehrere Zeugenaussagen davon berichteten, dass der Angeklagte im Gewahrsamsbereich war.
Vor diesem Hintergrund gerät die richterliche Zurückweisung des Antrags der Staatsanwaltschaft auf die Feststellung und entsprechende Würdigung der Unrechtmäßigkeit der Ingewahrsamnahme Oury Jallohs einschließlich der Unterlassung einer haftrichterlichen Prüfung mit dem Hinweis auf gewohnheitsmäßige Rechtsbrechung im Polizeirevier Dessau zwangsläufig zur konsequenten Nebensache. Zudem sei unbedingt auch noch an den ungeheuerlichen Vorschlag der Kammer, dem Prozess per Einstellung des Verfahrens nach § 153a gegen Zahlung einer Geldstrafe ein unwiderrufliches Ende zu bereiten, erinnert. Da stellt sich doch die zielführende Frage nach den hier zugrundeliegenden, „rechtsstaatlichen“ Wertmaßstäben einer solchen Entscheidungsfindung.
Ein dem Anlass des Revisionsverfahrens entsprechender Unterschied im Streben nach umfänglicher rechtsstaatlicher Aufklärung der unsäglichen Vorkommnisse am 07.01.2005 im Dessauer Polizeirevier zwischen dem Dessauer Richter Steinhoff und der zuletzt agierenden Richterkammer in Magdeburg wurde dem geneigten Beobachter in dieser nunmehr 8 Jahre andauernden Kapitulation vor dem „Was nicht sein darf(!)“ nicht wirklich ersichtlich. So gesehen ist das mit aller richterlichen Macht durchgesetzte, „zügige“ Ende der Magdeburger Verhandlung eines mit anhaltendem Schrecken, der offensichtlich kein rechtsstaatliches Ende finden soll – zumindest nicht in den Gerichten Sachsen-Anhalts, deren vorgebliche juristische Unabhängigkeit sich zwanghaft von ministerialer Einflussnahme und staatsanwaltlicher Unfähigkeit korrumpiert zeigt.
Die Magdeburger Strafkammer stellt in ihrer Urteilsverkündung fest:
– Fahrlässige Tötung durch Unterlassen (der optischen Überwachung des fixierten Opfers) verbunden mit der expliziten Feststellung, dass der angeklagte Dienstgruppenleiter Andreas Schubert das Leben des brennenden Oury Jalloh auch bei unverzüglicher Reaktion auf den Feueralarm nicht hätte retten können.
– Die Richterkammer schließt eine Brandauslösung durch Defekt oder andere Personen als Oury Jalloh selbst ausdrücklich aus – Oury Jalloh habe das Feuer entzündet, um auf sich aufmerksam zu machen.
– Verstöße gegen das Polizeigesetz (unrechtmäßige Verhaftung) sowie die Gewahrsamsordnung (Richtervorbehalt) könnten dem Angeklagten wegen Unwissenheit (bezüglich der Haftgründe) und gewohnheitsmäßiger Rechtsbeugung im Polizeirevier Dessau (bezüglich des richterlichen Vorbehaltes bei anhaltender Ingewahrsamnahme ) nicht zur Last gelegt werden.
– Es könne nicht nachgewiesen werden, dass fehlende oder gelöschte Beweismittel (elektronisches Dienstprotokoll, Fahrtenbuch, Video der Beweisaufnahme in Zelle Nr. 5, rechte Handfessel usw.) gezielt vernichtet oder manipuliert (Feuerzeug) worden wären.
– Strafmaß: 120 Tagessätze à 90€, wovon 20 Tagessätze mit Blick auf die Länge des Verfahrens erlassen werden.
Bisher ist (mit Ausnahme der BGH-Entscheidung) zu keinem Zeitpunkt der Eindruck entstanden, dass eine Aufklärung der ungeheuerlichen Vorkommnisse um den Feuertod Oury Jallohs geradezu notwendig für die Glaubwürdigkeit des staatlichen Machtmonopols von Polizei, Staatsanwaltschaft und Justiz in ihren jeweiligen Bereichen wäre – ganz im Gegenteil wird hier in haarsträubend verfassungswidriger Kungelei von Exekutive und Judikative genau dieses verhindert!
Wenn derartig menschenverachtende und tödliche (hier sogar auch noch wiederholte!) Übergriffe von Polizeibeamten kein angemessener Riegel in Form rückhaltloser Aufklärung vorgeschoben werden will, ist in diesem Lande wohl prinzipiell alles möglich – jedenfalls solange man eine Uniform trägt und alleine damit schon „Welpenschutz“ unter richterlichen Roben findet, weil für das ‚vorrangig‘ zu schützende „Ansehen“ des jeweiligen Landes die ‚Leichen in polizeilichen Gewahrsamskellern‘ lieber billigend in Kauf genommen werden!
Die hier praktizierte, institutionalisierte Kapitulation eines mutmaßlichen Rechtsstaates im Angesicht tödlicher Handlungsweisen polizeilicher Beamter ist nicht ‚nur‘ ein unerträgliches Signal für die Hinterbliebenen der Opfer, sondern insbesondere ein fatales an die (beschützten) Täter – ein ‚rechtsstaatlich‘ unverhohlenes „Weiter so!“.
Deshalb:

Kommt mit zur Trauer- und Erinnerungsdemo nach Dessau!
7. Januar 2013
13:00 Uhr – Hauptbahnhof Dessau
Busabfahrt ab Jena (Inselplatz) 10:00 Uhr
Anmeldung unter: daswarmord@riseup.net
Brecht mit uns die Mauer des Schweigens und Vertuschens!
Angesichts der immer noch anhaltenden Vertuschungsmentalität von Polizei, Staatsanwaltschaft und den Gerichten Sachsen-Anhalts fordern wir:
– die Erhebung einer Anklage auf Beihilfe zu Körperverletzung und Mord gegenüber allen am 7.1.05 verantwortlich diensthabenden Polizeibeamten des Dessauer Reviers ,
– die Durchführung eines regelkonformen Gerichtsverfahrens unter Beiordnung unabhängiger und internationaler Prozessbeobachter mit Durchführung eines unabhängigen, ergebnisoffenen Brandgutachtens zur Ermittlung verlässlicher Kriterien bezüglich der Brandentstehung und des Brandverlaufes,
– die Schaffung einer unabhängigen Kommission zur Untersuchung von systemrelevanten Menschenrechtsverletzungen gegen MigrantInnen in Deutschland durch Täter in staatlichem Auftrag, die bereits zu vielen Todesfällen geführt haben – inklusive der sich regelmäßig anschließenden, institutionalisiert rassistischen Kollaboration zwischen Exekutive, Legislative und Judikative in der Bundesrepublik Deutschland zur Gewährleistung opferverachtender Straffreiheit.
Gerechtigkeit für und Anteilnahme mit den Opfern staatlicher Gewalt!
MORDANKLAGE IM FALL OURY JALLOH!
Sowohl Staatsanwaltschaft und Verteidigung haben wie zuletzt auch die Nebenklagevertretung der Angehörigen und Freunde Oury Jallohs fristgerecht Revision gegen das Magdeburger Urteil beim BGH eingelegt.
Während die Staatsanwaltschaft moniert, dass das Landgericht nicht geklärt habe, ob die aufgetretenen Verstöße gegen das Polizeigesetz möglicherweise auch als Freiheitsberaubung mit Todesfolge zu werten seien und dies aber nochmals geprüft und rechtlich bewertet wissen will, hält die Verteidigung den Schuldspruch der Magdeburger Richterkammer in einer gemeinsamen Erklärung mit der Gewerkschaft der Polizei für ein absolutes Fehlurteil, da nicht hingenommen werden könne, dass ein Polizeibeamter persönlich für die unzulängliche personelle und technische Ausstattung der Dienststellen einstehen soll .
Allein die Nebenklagevertretung fordert die Klärung der Umstände des Todes Oury Jallohs durch ein unabhängiges und v.a. ergebnisoffenes Brandgutachten ohne manipulative Vorgaben seitens der Richter_innen sowie eine angemessene richterliche Würdigung der bestehenden Widersprüchlich­keiten im Zusammenhang mit der Spurenlage am nachträglich „asservierten“ Feuerzeug und der Abwesenheit von Stresshormonen beim Toten – mithin die Durchführung eines rechtsstaatlichen Verfahrens, das seinen Namen auch wirklich verdient bzw. diesem Anspruch gerecht wird.

Genug ist genug – Wir lassen uns nicht zum Schweigen verurteilen!

Fortlaufende Infos
Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V.
http://initiativeouryjalloh.wordpress.com
The VOICE Refugee Forum
http://thevoiceforum.org/taxonomy/term/21
The VOICE Refugee Forum Jena
Internet: http://thevoiceforum.org
E-Mail: thevoiceforum@gmx.de
Kontakt: Tom Ndindah, +49 (0) 176 99621504


„Diktatur ist die Herrschaft der Uniformierten über die Uninformierten“
***********************************************************************
„Was moralisch falsch ist, kann politisch gar nicht richtig sein“
#################################################################

20121220-205756.jpg

Alter Schalter – Deutschland ein Seniorenreservat mit Schneeballsystem

Im Seniorenreservat Deutschland leben die Alten gut versorgt und rentengestützt. Politiker und Beamte bekommen Pensionen ohne jemals den ausgezahlten Wert erarbeitet zu haben. Die Jugend, die Familienväter und Berufstätigen Mûtter finanzieren, sofern sie Arbeit haben, den Ruhestand der „Gierigen Generation“ In den Neunzigern von Bernd W. Klöckner beschrieben scheinen wir nun genau dort anzukommen. Eine Chancenlose Jugend vegetiert vorm TV oder googelt sich durch die Einsamkeit. Verarmte Familien und sterbender Mittelstand mit immer weniger Kindern müssen das ehrenvolle Altern absichern und die steigenden Steuern, Krankenkassenbeiträge, Strom, Gaskosten, Spritpreise und Inflation fressen den kargen Rest. Für den eigene Vermögensaufbau bleibt nichts mehr übrig.
Der sogenannte „Generationsvertrag“ ist ein kriminelles Schneeballsystem und die Solidargemeinschaft ist tot. Familien zerfallen, Politiker füllen die eigenen Taschen, der Euro wankt, die Polkappen schmelzen und das Einzige was strahlt sind Reaktorreste und Lebensmittel.

20120924-163357.jpg
Die Erde ist vergiftet, das Gleichgewicht gestört und die Zukunft der nachfolgenden Generationen sieht düster und hoffnungslos aus. Es wird Zeit für tiefgreifende Veränderung, Zeit für gerechte Verteilung, Zeit für Naturschutz und wirkliche Spiritualität. Vieles gehört neu geregelt und so müssen die Kosten und die Gewinne anders, transparenter und gerechter verteilt werden. Doch welcher Politiker wird freiwillig auf 12000 Euronen mtl. Pension verzichten wollen und sich mit einem gesunden Mass zufrieden geben?
Wie und wo also anfangen? Vielleicht bei einer gerechten Grundrente. Das es geht zeigen die Holländer

Ihr Peasymaker

Die Solidargemeinschaft- Eine echte Alternative zur KV

Krankenversicherungspflicht und Krankenkassenvielfalt mit Tarifdschungel bringen nur dem Versicherer Kohle. Die Leistungen werden je nach Gesellschaft irgendwie limitiert und das Wohl der Versicherten ist zweitrangig. Milliarden werden angehäuft, Wasserköpfe, Pharmakonzerne und Versicherungsvertreter sind zufrieden gestellt und der Patient zahlt mehr als notwendig aus eigener Tasche.
Die Alternative und ein Dorn im Auge der KV sind die echten Solidargemeinschaften. Hier gehts noch ehrlich und fair zu, das ist gelebte Solidarität und echte Selbstbestimmung. Der genossenschaftlich organisierte Krankenversicherungsersatz ist eine gute Variante für alle Freigeister und verantwortungsbewussten Bürger (auch für Selbständige und Unternehmer geeignet). Ein Hoch auf die Solidargemeinschaften.

www.artabana.de

www.Samarita.de

oder als neudeutscher Bürger die Neue Deutsche Gesundheitskasse

Ihr Peasymaker

Passion oder Teufelskreis

Leidenschaft, Hingabe, Berufung, Passion….

Der moderne Mensch:
Alles läuft fast von allein, man ist im Flow und die Arbeit macht Spass. Das innere Feuer brennt. Nur wer seinen Traum lebt, eine Muse hat, und genau weiß wofür sein Herz schlägt, kann glücklich sein und fühlt sich berufen. Arbeit muss Spass machen.

Wofür sind wir berufen, und ist jeder einzelne berufen? Was ist Berufung??
Was ist Leidenschaft? ….das was Leiden schafft?
Wie können wir es schaffen uns ganz hinzugeben ohne zu verbrennen?
Brauchen wir das ganz große Kino? Brauchen wir Gefühle im Beruf?
Sind nicht cooles Überlegen, analytisches Taktierendes und strategisches Vorgehen die gefragteren Kompetenzen?

Sind die grössten Leidenschaften des Menschen nicht auch immer die großen Gefühle: seine Liebe, Wut, Angst, Trauer, Scham, Freude, Lust?

Haben wir verlernt zu fühlen? Sind wir gefangen in einem Teufelskreis?
Brauchen wir Burnout?

Ihr Peasymaker

CISPA … und die Entmachtung geht weiter, Datenschutz ade?

Liebe Freundinnen und Freunde,

Gerade versuchen mehr als 100 Abgeordnete des US-Kongress, heimlich ein Gesetz zu verabschieden, das ihnen erlauben würde, jeden Internetnutzer ohne richterliche Anordnung auszuspionieren. CISPA ist der dritte Versuch, die weltweite Internet-Freiheit anzugreifen. Unsere riesige Welle des Protests half, SOPA und PIPA aufzuhalten; retten wir das Internet jetzt noch einmal:

Jetzt gerade versucht der US-Kongress heimlich ein neues Gesetz zu verabschieden, das das Ausspionieren des gesamten Netzes erlauben würde — und sie hoffen, dass die Welt es nicht merkt! Wir haben schon einmal geholfen, ihre Netz-Attacke zu vereiteln, tun wir’s nochmal.

Mehr als 100 Kongressabgeordnete unterstützen einen Gesetzesentwurf (CISPA), der Unternehmen und der US-Regierung das Recht geben würde, jeden von uns so lange sie wollen und ohne richterliche Anordnung auszuspionieren. Zum dritten Mal versucht der US-Kongress, unsere Internet-Freiheit anzugreifen. Doch wir halfen, SOPA und PIPA zu stoppen — und jetzt können wir dieses neue Schnüffelgesetz im Keim ersticken.

Unsere weltweite Welle des Protests spielte eine wichtige Rolle beim Schutz des Internets vor Regierungen, die gern alles, was wir online tun, überwachen und kontrollieren würden. Gemeinsam können wir dieses Gesetz für immer begraben. Unterzeichnen Sie die Petition und leiten Sie die Email an alle Internetnutzer, die sie kennen, weiter:

http://www.avaaz.org/de/stop_cispa/?vl

Unter dem Cyber Intelligence Sharing and Protection Act (CISPA) haben Firmen, die wir für Internetzugang nutzen, das Recht, Informationen über das, was wir online tun, zu sammeln. Diese dürfen mit der Regierung geteilt werde, ohne, dass wir darüber informiert würden — und eine pauschale Immunitätsklausel schützt sie davor, wegen Bruchs der Privatssphäre oder anderer illegaler Handlungen belangt zu werden. Dies ist ein ungeheuerlicher Angriff auf die Vertraulichkeit, auf die wir alle uns beim Emailen, Skype-chatten, bei Suchen im Internet und vielem mehr verlassen.

Doch wir wissen, dass der US-Kongress die Reaktion der Welt fürchtet. Dies ist nun schon das dritte Mal, dass Abgeordnete es auf unser Internet abgesehen haben und klammheimlich drakonische Gesetz verabschieden wollen. Jedes Mal ändern sich Name und Inhalt des Gesetzes, in der Hoffnung, dass die Bürger keine Notiz nehmen. Organisationen wie die Electronic Frontier Foundation, die für Internet-Freiheit eintreten, haben den Gesetzesvorschlag bereits wegen seiner Beeinträchtigung von grundlegenden Rechten verurteilt. Jetzt ist es an der Zeit, dass wir alle Alarm schlagen.

Unterzeichnen Sie die Petition an den US-Kongress gegen CISPA. Sobald wir 250.000 Unterschriften erreichen, überreichen wir unseren Aufruf an die 100 Abgeordneten, die das Gesetz unterstützen:

http://www.avaaz.org/de/stop_cispa/?vl

Die Internet-Freiheit ist täglich Bedrohungen durch Regierungen auf der ganzen Welt ausgesetzt — doch die USA sind am besten positioniert, die Rechte von Internetnutzern anzugreifen, weil ein Großteil der Infrastruktur des Netzes sich dort befindet. Unsere Bewegung hat ein ums andere Mal bewiesen, dass die weltweite öffentliche Meinung helfen kann, Bedrohungen für unser Internet abzuwenden. Wir können erneut gewinnen.

Voller Hoffnung,

Emma, Rewan, Ricken, Antonia, Lisa, Morgan, Mia, Pascal und das ganze Avaaz-Team

Weitere Informationen:

Sopa kehrt zurück als Cispa: US-Internetrechtler warnen vor der neuen Gesetzesvorlage (NZZ)
http://www.nzz.ch/nachrichten/digital/sopa-pipa-cybersecurity-urheberrechte_1.16291110.html

CISPA: Neues US-Gesetz bedroht Datenschutz im Internet (Der Standard)
http://derstandard.at/1333528332115/SOPA-20-CISPA-Neues-US-Gesetz-bedroht-Datenschutz-im-Internet

Schlimmer als SOPA und PIPA? Aktivisten warnen vor neuem Internetgesetz (Netzwoche)
http://www.netzwoche.ch/de-CH/News/2012/04/05/Aktivisten-warnen-vor-neuem-Internetgesetz.aspx

H.R. 3523: Cyber Intelligence Sharing and Protection Act of 2011
http://www.govtrack.us/congress/bills/112/hr3523

Unterstützen Sie das Avaaz Netzwerk!
Wir finanzieren uns ausschließlich durch Spenden und akzeptieren kein Geld von Regierungen oder Konzernen. Unser engagiertes Online-Team sorgt dafür, dass selbst die kleinsten Beträge effizient eingesetzt werden:

Avaaz.org ist ein weltweites Kampagnennetzwerk mit 14 Millionen Mitgliedern, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. („Avaaz“ bedeutet „Stimme“ oder „Lied“ in vielen Sprachen). Avaaz Mitglieder gibt es in jedem Land dieser Erde; unser Team verteilt sich über 13 Länder und 4 Kontinente und arbeitet in 14 verschiedenen Sprachen. Erfahren Sie hier, etwas über einige der größten Aktionen von Avaaz oder folgen Sie uns auf Facebook oder Twitter.

Mut schöpfen gegen Gewalt

Gewaltopfer können Mut schöpfen. Es gibt Unterstützung in Thüringen.
Interventionstellen rufen auf zur sInnbildlichen Handreichung mit Opfern Häuslicher Gewalt.

www.facebook.com/Mutschoepfen

Wo: Weimar, Marktplatz am Neptunbrunnen
wann: am 05.05.2012 ab 14.30 Uhr

20120327-235944.jpg

Leidenschaftlich, fett und zufrieden – oder besser mal „Nichts-tun“

Was ist Leidenschaft? Sind wir wirklich zu fett? Darf ich als Deutscher zufrieden sein? Was tun wenn die Weste nicht mehr ganz Blüten rein ist? Wer braucht Kapitalismus, was will Politik und wie verteilt sich Verantwortung?

Die Finanzwelt kollabiert regelmäßig, der Staat borgt sich Geld um die Banken zu retten und langsam frage ich mich: Wer hier eigentlich verrückt ist?

Was ist  „Verrücktheit“ und wie gehen wir mit Wahnsinn am besten um?

Wikipedia beschreibt Wahnsinn als bestimmte Verhaltens- oder Denkmuster, die nicht der akzeptierten sozialen Norm entsprechen. Hierbei gibt es abhängig von Kulturepoche, Zeitgeist und Person unterschiedliche Sichtweisen auf die Formen der Ausprägungen und Bezeichnungen. Sie reichen von der in der Antike als nützlich betrachtete Ausprägung des Sehertum,  über den mittelhochdeutschen Wahnwitz, hin zur ganz normalen Verrücktheit (z.B. Künstler, zerstreute Professoren) und organisch bedingtem, angeborenem Blödsinn.Japanischer Garten

Häufig zeigen sich die Symptome über den Kontrollverlust der Affekte. Triebe und Emotionen werden ungebremst ausgelebt, Folgen werden nicht bedacht und Handeln findet ohne Sinn und Verstand statt. Die  Betroffenen sind nicht mehr in ihrer sozialen „Mitte“- sind im wahrsten Sinne des Wortes „ver- rückt“.

Unterschiedliche Erklärungsmodelle bestimmen die Wahl der Therapieformen, und so reichen die Behandlungsformen und Umgangsweisen vom Hirn- OP, über Zwangsverwahrung bis zur Anbetung der Auserwählten.

Genial ist was gefällt, Geiz ist geil und Schwachsinn hat Vorfahrt. Leidenschaftliche Konsumenten, mit fettem Konto und gut gepflegter, dickleibiger Zufriedenheit scheitern nicht selten an der eigenen Trägheit und Imagesorge. Doch es gibt Hoffnung. Tiefgreifende Veränderungen stehen in den Sternen. Die Maya prognostizieren für den 21.12. 2012 den Untergang der Welt. Was also tun?

Schnell noch die Survival- Sandmalereiausrüstung zusammenstellen, Fluchtplan erarbeiten und ab nach Tibet? Wir könnten auch Gleichgesinnte suchen, einen gemeinsamen Suizid anvisieren und dann am 21.12. hoch die Tassen. Vorher bitte noch alle Ersparnisse und Vermögenswerte an Peasymaker überweisen.

Oder ist es besser, wenn wir frei nach dem Motto einer guten Freundin: „Ist der Ruf erst ruiniert, dann lebt es sich ganz ungeniert“ – nochmal so richtig die Sau raus lassen.

Angesicht der normal werdenden Stress bedingten Volkskrankheiten und zunehmenden Burnoutzuständen könnten wir uns zur Abwechslung in der Lebenskunst des Tao üben. Also frei nach Laotse, mal gar nichts tun, handeln durch Nichteingreifen. Wu wei– die Kunst zum richtigen Zeitpunkt das Richtige zu tun. Einfach Handy aus, Ipad weg und dann Geschehen lassen.

Ihr Peasymaker